Lebensgeschichten mit Dr. Mareile Seeber-Tegethoff, Biografin

In unserer Reihe „Lebensgeschichten“ – Frühstücksrunde für Frauen – am 14.Juni 2014 mit der Biografin Dr. Mareile Seeber-Tegethoff erlebten zahlreiche Teilnehmerinnen ein intensives und alle persönlich berührendes Gespräch zum Thema Erinnerungen …

Das müsste ich mal aufschreiben! … sagen sich viele ältere Menschen, doch die wenigsten schaffen es, ihre Erinnerungen festzuhalten. Sei es, dass sie nicht wissen, wie sie sich an die Arbeit machen sollen, oder sie haben keine Zeit oder halten sich selbst für nicht so wichtig.

Und doch: Jeder Mensch hat seine eigene Geschichte, die wert ist, erzählt zu werden. Gerade für Kinder und Enkelkinder ist es wichtig zu wissen: wo komme ich her, was sind meine Wurzeln, meine Prägungen? Und wird nicht abstrakte Geschichte erst greifbar, verständlich, wenn wir sie in Verbindung mit konkreten Erfahrungen bringen können? Ein Geschenk ist das Aufschreiben der eigenen Erfahrungen auch für die sich erinnernde Person selbst: Deutlich wird, was man selbst trotz großer Widrigkeiten geschafft hat. Ein Rückblick führt zu einer Neubewertung der eigenen Lebensleistung, erschließt neue Zusammenhänge und gibt Kraft für das Bestehen der kommenden Lebensabschnitte.

Das müsste ich mal aufschreiben! Hier setzt die Arbeit von Mareile Seeber-Tegethoff an. Sie selbst hat Völkerkunde studiert, ein  Studium, in dem es darum geht, fremde Lebenswelten kennenzulernen, zu verstehen und zu vermitteln. Für ihre Promotion hat sie Lebensläufe im Ausland zusammengetragen und danach in einem Verlag gearbeitet. Ihr Interesse an Büchern und das Aufschreiben der großmütterlichen Lebensgeschichte brachten sie zu ihrer jetzigen Arbeit.

Diese beschrieb sie dann anschaulich und wir erlebten eine kluge, warmherzige und sensible Autorin, bei der sich sicherlich jeder sehr gut aufgehoben fühlen wird, der Hilfe beim Verfassen eines Lebensbuches sucht.

Wer mehr erfahren will, kann sich unter www.worte-und-leben.de informieren.

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