Kirschblütenfest 2018 mit Ursula Weigelt

die Künstlerin zeigt Blumen und mehr

Ursula Weigelt hat schon als Kind viel gezeichnet, bis sie den Rat bekam, Ölfarben zu benutzen. Doch die Experimentierlust hat sie auch zu allen anderen gängigen Maltechniken geführt: Aquarell, Pastell, Acryl, Radierungen, aber auch Arbeiten mit Ton, Holz und die Fotografie hat sie perfektioniert. Anlässlich des Kirschblütenfestes zeigte sie einen floralen Teil ihres kreativen Schaffens. Die Auseinandersetzung mit der Natur ist in fast allen Werken zu finden. Zwar holt sich Ursula Weigelt schon mal ein paar Blüten von draussen als Anregung herein. Es würde ihr allerdings nie in den Sinn kommen, nur von Vorlagen abzumalen. Zu stark ist der Wille, die eigenen Ideen und Vorstellungen bildhaft zu machen. Auch lässt sie sich gern von einer Inspiration treiben. Das Bild der Kirschblüten im Mondenschein hat die Künstlerin eigens für diese Ausstellung geschaffen und ist als Rollleinwand der japanischen Kunst nachempfunden. Und auch ein Bild mit der Silhouette des Liebenburger Schlosses ist im heimischen Atelier in Salzgitter-Bad entstanden.

Ein kleiner Gedanke, der sich bei Ursula Weigelt einnistet, wird nach und nach empfindsam in Kunstwerke umgesetzt und verfeinert. So führte kürzlich der Schnee, der noch einmal die aufbrechende Natur bedeckte und den Vögeln beim Nestbau in die Quere kam, zu einer Serie von zehn Bildern, die so nie geplant waren. Jedes Bild enthält Teile und Details des vorherigen Bildes, erklärte die Malerin den staunenden Zuschauern der Vernissage und brachte das erste Bild der Serie, das ein Vogelnest im Schnee zeigt, mit.

Die Ausstellungseröffnung wurde musikalisch begleitet durch die wunderbaren Eigenkompositionen von Ursula Weigelts Sohn Marcel, der mit seiner Gitarre für die rechte Einstimmung sorgte.

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